Architektur in Flims

bekannte Architekten, Architekturen in und um Flims, Laax und Falera und Wanderungen mit Architektur.

Rudolf Olgiati (1910 - 1995)
Rudolf Olgiati (1910 - 1995)
Valerio Olgiati (1958-)
Valerio Olgiati (1958-)

Rudolf Olgiati (1910 - 1995)

Der Flimser Architekt Rudolf Olgiati erschaffte in seinem Leben ein ganz eigenwilliges Werk.

Seine von Corbusier inspirierte Architektur der reinen geometrischen Baukörper formulierte er mit einem eigenen Regelwerk aus und verfeinerte diese akribisch bis zu seinem Tod. Weisse Mauerschalen umhüllen den wertvollen privateren Kern des Wohnhauses, ein handgezeichneter Bogen öffnet diese Mauerschale zu einem Eingang, oft kennzeichnen bauchige Säulen wichtige Orte. Ausgestattet sind seine Häuser oft mit wertvollem „gerettetem“ Kunsthandwerk aus dem alten Graubünden.

In Flims - Unterwaldhaus zeugt ein ganzes Quartier von seinem Schaffen. In einem Spaziergang sind diese einfach zu erkunden.

Valerio Olgiati

Seit Valerio Olgiati 1995 aus Los Angeles zurückgekehrt ist und sogleich den Wettbewerb Schulhaus Paspels für sich entschieden hat, sorgt in regelmässigen Abständen in der internationalen Architekturwelt für Furore. Ungleich seinem Vater ist jedes seiner Entwürfe ein Prototyp.

In Flims hat er mit dem Gelben Haus 1995-99 ein weltbekanntes Monument geschaffen. Das ursprünglich gelb verputzte Haus sollte auf testamentarischen Wunsch seines Vaters nach dessen architektonischen Prinzipien umgebaut, unter anderem von oben bis unten weiss gestrichen werden. Im Gegenzug überliess Rudolf Olgiati der Gemeinde Flims seine Kulturgütersammlung. Valerio Olgiati hat die Architektursprache seines Vaters auf persönliche und intellektuelle Art übersetzt und aus dem ehemaligen Schandfleck eine Ikone gezaubert.

2008 errichtete Valerio Olgiati neben dem Wohnhaus seines Vaters sein schwarzes Architekturbüro. Seither wird in Flims Architektur von Weltruhm geschaffen...

Das gelbe Haus

Das gelbe Haus

Das Gelbe Haus ist weiss. Das ist allerdings nicht die einzige Überraschung. Auch im Innern des Hauses erinnert nichts mehr an seinen vorherigen Verwendungszweck als Gemüseladen und Wohnhaus. Aussen fällt der vollständig abgeschlagene Verputz auf. Innen entsteht durch die eigenwillige Anordnung von Balken und Pfeilern ein regelrechtes Raumkunstwerk. Das für seine Architektur mehrfach preisgekrönte Gebäude beherbergt Ausstellungen unterschiedlichster Art.

Der Architekt Rudolf Olgiati vermachte kurz vor seinem Tod 1995 einen Teil seiner Kulturgüter-sammlung der Gemeinde Flims mit der Auflage, das mitten im Dorf stehende «Gelbe Haus» nach seinem Geschmack umzubauen, insbesonders «es von zuoberst bis zuunterst weiss anzustreichen». 1997 erhielt sein Sohn, Valerio Olgiati, von der Gemeinde Flims den Architekturauftrag zur Neugestaltung des Hauses.

Weitere Informationen zum gelben Haus finden Sie auf der Webseite www.dasgelbehausflims.ch

Therme Vals

Therme Vals

Berg, Stein, Wasser. wie lassen sich die Bedeutungen und die Sinnlichkeit, die in der Verbindung dieser Wörter steckt, architektonisch interpretieren. Entlang diesen Fragestellungen haben wir das Bauwerk entworfen, hat es Schritt für Schritt Gestalt angenommen.

Weitere Informationen zur Therme Vals finden Sie auf der Webseite www.therme-vals.ch

Cinema Sil Plaz

Cinema Sil Plaz

Mit dem Cinema Sil Plaz in Ilanz haben Ramun Capaul und Gordian Blumenthal in der ehemaligen Mühle nicht nur einen architektonisch interessanten Raum aus gestampftem Lehm gebaut, sondern einen wertvollen Kulturrort für die ganze Region geschaffen.

www.cinemasilplaz.ch

Im selben Haus befindet sich auch das Café sil Plaz von Rudolf Olgiati.

Architektonische Wanderungen

Wasserweg Flims - Trutg dil Flem

7 architektonische Brücken begleiten den Flimser Wasserweg

13 km Länge und max. 50 cm Breite führt der Weg von der Quelle des Flem, im oberen Segnesboden, bis ins Dorfzentrum. Auf dem Weg überquert man 7 Brücken des berühmten Bündner Brückenbauers Jürg Conzett.

Aussichtsplattform Il Spir

Il Spir

Die Aussichtsplattform «Il Spir» (romanisch für: der Mauersegler) befindet sich nur wenige Minuten von Conn entfernt. Die Plattform wurde von der Churer Architektin Corinna Menn entworfen und im September 2006 eingeweiht. Sie bietet einen einmaligen 180-Grad-Blick über den «Little Swiss Canyon», die Rheinschlucht Ruinaulta.

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